Tipps

Ein paar Hinweise zur Benützung indischer Restaurants in Wien:

  • Wenn Sie indisches Essen aus anderen Ländern, z.B. Großbritannien, kennen, werden Sie von den meisten indischen Restaurants in Wien enttäuscht sein. Mit nur ganz wenigen Ausnahmen haben sich die Köche leider an den örtlichen Geschmack angepasst; die hierzulande servierten indischen Speisen sind im Regelfall deutlich unterwürzt, und scharfe Curries findet man überhaupt kaum wo.

  • Viele indische Restaurants verlangen einen Extrabetrag für das Gedeck (zwischen ca. €0,75 und €2). Nicht nachher darüber aufregen, sondern schon vorher in der Speisekarte danach Ausschau halten! Wird ein Gedeck verrechnet, sollten Sie aber schon ein makellos sauberes Tischtuch, Stoffservietten, ein Papadam oder einen Digestif bekommen. Auf jeden Fall brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie mit der Currysauce patzen – schließlich zahlen Sie ja dafür, dass das Tischtuch gewechselt wird!

  • Einige Restaurants bieten zu Mittag Mittagsmenüs oder Mittagsbuffets an. Meine Erfahrung ist, dass im Normalfall weder die Buffet-Speisen noch die Menüs wirklich repräsentativ sind. Wirklich beurteilen kann man ein Restaurant meist nur anhand der à-la-carte-Gerichte. Ein wirklich gutes Restaurant erkennt man normalerweise nicht zu Mittag, sondern am Abend, wenn das Essen teuer ist.

  • Was trinkt man am besten zu indischem Essen? Meine Erfahrung ist, dass Bier am besten passt, und zwar idealerweise eine indische Biersorte (ich persönlich bevorzuge Cobra, aber auch Kingfisher ist ok). Zu Hühner- und Fischcurries passt im Regelfall auch ein frischer, leicht fruchtiger Weißwein, etwa Welschriesling, Neuburger oder Sauvignon blanc. Grüner Veltliner passt im Normalfall eher nicht, und Rotwein würde ich nur zu gegrilltem Lamm- oder Rindfleisch trinken, aber nicht zu Curries. 

  • Zu scharf? Zu mild? Hier finden Sie Informationen zum Thema Schärfe

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